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Canada Tour Rückblick

Geschrieben am 27. September 2009 /// 11.551 × gelesen /// 11 Kommentare

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Nach 3 Monaten Studium in Kelowna und 6 Monaten Tour durch Canada, bin ich nun wieder zurück in Hamburg. Letztendlich haben ich und mein treuer Aerostar es den ganzen Weg von der Westküste (Vancouver/-Island) bis zur Ostküste (Cape Breton) geschafft. Es war eine aufregende Reise in einem atemberaubend schönen Land mit vielen netten Leuten und unverschämt guten Burgern! Ich habe viel erlebt, gesehen und gelernt und werde die Zeit in guter Erinnerung behalten.
best_sleeping_place
Bei allen die mich auf meinem Weg durch Canada unterstützt haben will ich mich von ganzem Herzen bedanken!

Ich bin sicher ich werde wieder zurück gehen um mehr von Canada´s Norden zu entdecken, oder um Freunde zu besuchen, die ich dann lange nicht mehr gesehen habe.
Aber nun will ich nicht länger warten und ein paar Bilder meiner Eindrücke mit euch teilen. Viel Spaß dabei!

Fakten:

- 254 Tage. (~8 1/2 Monate)
- Im Auto 24.000km ~40 Tankfüllungen. ~3000 l
- Durchquerte Provincen: BC, Alberta, Saskatchewan, Manitoba, Ontario, Quebec, New Brunswick, Nova Scotia

- Zu Fuß ~200km (Hinterland/Natur). Bewältigte Höhenmeter (addiert) ~4500m

- Verbrauchte Gas Kartuschen 3
- Getrunkener Tee ~350
- Geschossene Fotos ~2000
- Getrunkene Bier ~ährm, das weiß ich nicht mehr so genau.
- Verklebte Slurg Sticker ~1000

canada_map
Meine Reiseroute (zum vergrößern, anklicken/2,88MB)
Kelowna_slurg
Nochmal der fette Slurg in Kelowna. Foto mit einer besseren Kamera
hope2
Hope. Wirklich unglaublich.
vancouver
Granville street mit sicht auf Vancouver
caution
Irgendwo in Kelowna…etwas abgeändert natürlich.
wct_flatland
Der Westcoast Trail.
wct_isle
wct_bridge
shannon_falls
Die Shannon Wasserfälle
to the_big_chief
“Big Chief” in Squamish. Der Weg nach oben ist hart, aber echt schön. Die Aussicht allerdings, rechtfertigt jede Anstrengung!
big_chief_wall
big_chief
parkicewaydrive_lookout
Iceway drive Park zwischen Banff und Jasper
parkicewaydrive2
parkicewaydrive
lake_louise3
“Lake Louise”
lake_louise2
moose_lake
Heißestens empfohlen: “Moose Lake” und “Moose river”
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Mount Robson. mit 3954 m der höchste Berg der Rockies
more_mountains
Auf dem Weg…
some_falls
hoodoo
Die “Hoodoos” in Drumheller
hoodoo2
winipeg
Winipeg
niagara
Niagara Fälle
niagara_boat
Touristen Attraktion nr.1, Weiß!
cape_breton
Und ein kleiner sprung zur Ostküste.
Das wars schon. Wer mehr bilder sehen will, muss mich besuchen, oder nach Canada Fliegen.

Die nicht-zusammen-zusammenarbeit

Geschrieben am 4. Juni 2009 /// 3.229 × gelesen /// Noch keine Kommentare

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Das passiert, wenn zwei Freaks an verscheidenen Orten, verschiedene Poster malen und einer dann losläuft um diese zu verkleben. Ist das dann zusammenarbeit?
Dust ist jetzt auch in Vancouver, Posterhaft!
slurg_dust1
slurg_dust2
slurg_dust
dust_teddy

Erzählungen aus Kanada#1

Geschrieben am 8. Januar 2009 /// 3.274 × gelesen /// Ein Kommentar

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Endlich habe ich mal wieder ein bisschen Zeit um schreiben.
Ein wunderschönes neues Jahr euch allen da draußen.

Nach einer schönen Woche in einem gemütlichen Hostel in Vancouver, einer überaus schönen Stadt, wie ich finde, habe ich es nun geschafft mit meinem hier erstandenen Van zu meiner “Basis”, Kelowna BC zu gelangen. Die fahrt begann morgens um 4.00 AM.
Ich dacht es sei besser früh zu starten, da nicht so viel Verkehr sei. Ich hatte recht. Es waren nur noch Trucker unterwegs, die im Gegensatz zu mir mit Winterreifen und Schneeketten ausgerüstet waren.
Ich hatte nur All-Season Reifen, was die Sache durchaus riskanter machte.

Umso glücklicher war ich, als ich um 9.30 Kelowna erreichte und die Berge, die ich mit Schweißperlen auf der Stirn überwunden hatte, hinter mir lassen konnte.

Die gute Nachricht, ab mittags waren die Bergkämme unpassierbar.

InterRail 2008

Geschrieben am 7. September 2008 /// 9.343 × gelesen /// 2 Kommentare

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Nach einer Tour von ca. 3 1/2 Wochen via InterRail-Ticket durch Süd-Ost Europa habe ich nun endlich wieder festen, Hamburger Boden unter meinen Füßen.
Das Reise-Team bestand aus Johannes, Elias, Pio, und meiner Wenigkeit. Dank dieser Konstellation war unsere Tour immer sehr Spontan ( “Lass ma´ da hin” oder “Eh, warum bleiben wir nicht noch nen Tag da?”), was die Reise mehr denn je zu einem Abenteuer werden lies.

Alles geplant!?
karte.jpg
Die Tour Im Schnellverfahren:
Offenburg-München-Salzburg-Zagbreb-Karlovac-(Bus) kurz vor Šibenik-(Bus) nach Šibenik-(Bus) Makaskar-(Bus) Brisk-(Bus) Ploče-Mostar-Sarajevo-Pécs-Szeged-Bukarest-Constanta-Vama Veche-Constanta-Bukarest-(dann alleine weiter)Athen -Hamburg.

Der Start der Reise war Offenburg im Schwarzwald. Von dort gings über Ulm und München nach Salzburg wo wir 8 Stunden Aufenthalt hatten. Glücklicherweise hatte Pio schon mal dort gewohnt, so dass wir uns in einem Kanal abkühlen und die Stadt etwas kennenlernen konnten.

Warten auf den Zug…
wartezeit.jpg
Nach einem kräftigen Gewitter und ein paar Bier ging´s weiter nach Zagreb. Dort verbrachten wir den Tag mit einer Stadtbesichtigung. Als das Wetter auch hier zu Regen tendierte, war es an der Zeit weiter südlich und ans Meer zu kommen. Wir nahmen also den Zug nach Karlovac, um dort den Bus Richtung Meer/Šibenik zu erreichen. Auf der Karte suchten wir uns einen netten Platz aus und gaben dem Busfahrer Anweisung uns dort (per Fingerzeig auf Karte) Rauszuschmeißen, was er auch tat…
an der Autobahn.

Unsere zweite Übernachtungsmöglichkeit war also der Nationalpark von “Krka” selbstverständlich unter freiem Himmel. Am morgen mussten wir dann erstmal rausfinden wo wir waren und nach Šibenik kommen. Ziel war immer noch das Mittelmeer, das wir bis dahin nur aus einiger Entfernung betrachten konnten. Nach einigen Kilometern zu Fuß und 4 Stunden Wartezeit auf den Bus hatten wir es geschafft. Wir waren am Busbahnhof von Šibenik. Von dort ging es dann mit dem Bus weiter nach Makaskar, erstmal 1 1/2 Std stehend, da der Bus so überfüllt war. Von Split an hatten wir dann ein Sitzplatz, welch eine Freude. In Makaskar fanden wir dann raus, dass dort kein Camping Platz war, nur 10Km vor oder nach Makaskar, also rein in den Bus, weiter fahren. leider verpassten wir den Campingplatz, sodass wir wieder 3Km zurück laufen mussten.
Dann endlich hatten wir´s geschafft, am Campingplatz und am Meer. Dort verbrachten wir 3 Tage mit Baden und Sonnen um dann weiter aufzubrechen Richtung Bosnien. Dafür gab´s den Bus nach Ploče von wo wir wieder Zuganschluss hatten, allerdings nur 2x am Tag, was eine Wartezeit von 6 Stunden nach sich zog. um ca.19.00 erreichten wir Mostar.
In Mostar verbrachten wir 2 Tage mit 40°C Grad und baden im Fluss. Mostar ist echt eine schöne Stadt, die Alte Brücke oder “Stari Most”, ist eine der Sehenswürdigkeiten, die man sich aufgrund der Touristen aber eher Nachts anschauen sollte.
Beeindruckend ist Sie allemal.

Dann ging´s weiter nach Sarajevo.
Dort lernten wir am Bahnhof IVO Kennen, der uns einen Platz auf seinem “Campingplatz” anbot. Campingplatz ist allerdings weit gefasst. Eigentlich war es der Garten seines bescheidenen Hauses, auf dem er 4 Zelte aufgebaut hatte, die er regelmäßig an Traveler wie uns vermietete. Täglich wechselten hier also die Nationalitäten von Spaniern, Franzosen Italienern und Engländern.
Herausragend ist allerdings die Lage des “Campingplatzes, von dem man beinahe die Ganze Stadt überblicken kann.

Hinter Ivo´s Grundstück befand sich eine Wunderschöne Betonwand, die wir gleich in Beschlag nahmen um unsere Namen zu hinterlassen. Gestört hat das niemanden.

v.L.n.r: JOHANNES, BIG(PIO), TEG, TIKONE
sarajevo_wall_kl.jpg
Nach drei Tagen brachen wir früh morgens auf um unser nächstes Ziel zu erreichen, Rumänien. Unglaublich aber wahr: Es gibt nur einen Zug pro Tag der von Sarajevo nach Budapest fährt.

Da Elias und ich keinen Reisepass hatten mussten wir allerdings über Ungarn fahren, was die Fahrt ein bisschen verlängerte und eine Nacht Überbrückung in Szeged nach sich zog. Glücklicherweise bekamen wir einen guten Tipp wo man es sich am Fluß mit Isomatte und Schlafsack gemütlich machen konnte. Insgesamt nahm die Fahrt nach Bukarest dann also 2 Komplette Tage in Anspruch. Dort Angekommen Trafen wir AC und Lorence, Kontakte von einem Freund aus Frankreich. Wir bekamen die Schlüssel für Avaton´s Wohnung die zusammen mit ca. 100 anderen Blockbauten, die sich alle ähnelten, schön im Ghetto gelegen war.
Bukarest ist wirklich sehenswert. Natürlich nicht deutscher Standard, aber wer das erwartet, sollte besser Zuhause bleiben.

Nachbarn bei Nacht
nachbarn.jpg
Ein Bild für alle Zuhause gebliebenen:
v.L.n.r: HOMER(tikone) NELI(pio), RICH(johannes), WOS1(elias)
bukarest_wall.jpg
Nachdem wir eine schöne Wand entlang der Bahnlinie bemalt, und die Stadt gesehen hatten verließen wir Bukarest für 3 Tage um ans Schwarze Meer, über Constanza, nach Vama Veche zu rollen. Außer Sonne, Baden, Bier trinken und vielen möchte gern Hippies gab es da aber eigentlich nichts.
sunrise.jpg
Zurück in Bukarest, trennten sich unsere Wege.
Johannes flog zurück, Elias und Pio nahmen am nächsten Tag den Zug und waren Tag und Nacht unterwegs, bis sie Deutsches essen genießen durften. Ich selbst nahm den nächsten Schlafwagen nach Sofia, um dort den Anschluss nach Thessaloniki zu bekommen. Von dort gings dann weiter nach Athen, Freunde besuchen. Natürlich war auch hier wieder Malen angesagt.
v.L.n.r: RONE, TIKONE (it´s me)
tikone_rone.jpg
…natürlich erst nachdem ich zusammen mit 10000 anderen Touristen durch die Acropolis gestolpert war.
Athen ist wirklich eine super Stadt, dem Wetter vor allem war ich sehr zugesagt. Immer um die 30°C, das ist was für mich!
slurg_athen.jpg
Hier habe ich dann auch nochmal Hand angelegt.
v.L.n.r: RONE, SLURG, KONIQIOS
rone_slurg_koniqios.jpg
flying_slurg.jpg
Nach einer wunderschönen Zeit in Athen hieß es dann auch für mich auf wiedersehn sagen und in den Flieger zu steigen. Die Zugfahrt hätte ca. 4 Tage gedauert, so dass ich mich letzten Endes ebenfalls für den Luftweg entschied.

Resümee:
Die Fahrt war sehr sehr cool, wir hatten echt viel Spaß, haben viele nette Menschen und InterRailer getroffen, haben viel getrunken und VIEL gesehen. Eigentlich war es so viel in so kurzer Zeit dass das Verarbeiten erst viel später einsetzte. Ich würde es wieder tun!